LookFirst verwendet den top command des POP3 Protokols, um den Kopfteil der Meldung zu erhalten. Als unerwünscht registrierte Meldungen werden danach via dele Befehl direkt ohne Entladen gelöscht.
Mit LookFirst lässt sich eine strikte Eingangskontrolle durchsetzen, welche nur die E-Mails von bekannten und registrierten Adressen zulässt. Zum Beispiel als Postfach für Ihre Kinder, das nur die Adressen der Schulfreunde durchlässt.
Der Download der gefilterten E-Mails muss sofort danach erfolgen, um das Risiko eine gerade neu eingetroffene, unerwünschte Meldung zu erwischen möglist klein zu halten. Dazu verwenden Sie Ihren regulären E-Mail Leser wie Outlook oder Eudora.
Download freeware Version von LookFirst für Windows 95,98,NT,2000,XP.
Installation
Zip-Datei in Ordner entpacken, z.B. in C:\Programme\LookFirst\. Dies ist dann das Arbeitsverzeichnis von
LookFirst und enthält folgende Dateien:
| Datei name | Beschreibung |
| Readme.txt | Informationen und Nutzungsbedingungen |
| LookFirst.exe | Das Programm |
| LookFirst.dat | Die Datei mit den Voreinstellungen |
| Maillog.txt | Der verwendete Text der letzten Analyse, wird beim 1. Aufruf erstellt. |
| MailRep.txt | Log aller erhaltenen E-Mails, wird beim 1. Aufruf erstellt und danach bei jeder Sitzung erweitert |
| myReader | Die Verknüpfung zum Leseprogramm das Sie verwenden, ein Beispiel ist im Zip. |

POP3 Provider Adressen eintragen wie pop@freesurf.ch oder eine IP Adresse wie 192.168,23.12, der erste Eintrag ist die Vorgabe beim Öffnen.
Benutzername für die Vorgabe einfügen, kein Passwort, das Passwort ist jedesmal einzugeben (Sicherheit).
Weitere Vorgaben Startnummer meistens 1, kann höher sein um eine entsprechende E-Mail Anzahl auszulassen.
Im Normal Modus werden die E-Mails in Bündeln von 20, 50, 100 oder mehr abgearbeitet. Einen Wert unter 200 für Number of Mails at once eingeben.
Nun werden die Namen, Schlüsselworte oder Textteile im Subjekt für die gewünschten E-Mails eingetragen.
![]()
z.B.: my.friend@nice.com oder friend@nice oder nur nice.com ein Passwort s34x58gztf4 das im Subjekt der E-Mail vorhanden sein muss.
Nun noch die Liste mit den schlechten Adressen und Textteile des Subjekts eingeben.![]()
wie: bill.spammer@bad.net oder bill.spammer@ oder den Domain-Namen @bad.net oder ein Wort wie Viagra oder V!agra
Die Liste der guten Eigenschaften
ist stärker als die Liste der schlechten Eigenschaften.
. Der erste Vergleich erfolgt mit der schlechten Liste
und danach folgt eine 2. Prüfung mit der guten Liste ![]()
Eingangs wird jede E-Mail als unbekannt markiert
, nach dem ersten Filter kann sie als schlecht gelten
aber falls die Adresse oder das Schlüsselwort aus der guten Liste
gefunden wird erscheint zuletzt diese E-Mail als gut.
Einstellungen mit OK beenden, um zu speichern oder cancel um ohne Speicherung zu schliessen.
Anwenden im Normal Modus

Provider wählen sowie Kontoname und Passwort eingeben. Die anderen Werte so belassen. Ein zu kurzes Timing kann zum Einfrieren der Applikation führen !
Einen Click auf Get Statistics zeigt wie viele E-Mails beim Postdienst zur Abholung anstehen. Diese Anzeige erscheint im unteren Fensterteil.
Einen Click auf Get Mail startet den Transfer des ersten Bündels. Laufend erscheinen Adresse und Subjekt als kurze Anzeige (Timingeinstellung) und danach das ganze E-Mail Bündel als Baumstruktur im eigenen Fenster.

Das neue Fenster zeigt Status, Return-Adresse, Datum/Zeit und die Betreffszeile. Unerwünschte E-Mails erscheinen nun rot
, gelb steht für unbekannt
und grün
für die guten, erwünschten E-Mails. Doppelclicks auf das Symbol ändert den Status.
Der Knopf ganz links wechselt alle gelben
E-Mails auf rot
. Der Knopf rechts davon macht dies wieder rückgängig.
Mit Process Mails werden alle E-Mails mit Status rot
direkt, ohne Entladung ganz gelöscht. Cancel bricht die Verarbeitung ab und schliesst den Vorgang ohne jegliche Löschung.
Der Vorgang ist Bündel für Bündel zu wiederholen bis nur noch die gewünschten E-Mails übrigbleiben.
Nun ist der POP3 Briefkasten gesäubert und die verbliebenen E-Mails sind umgehend via standard Mail Programm abzuholen, bevor neue unerwünschte Exemplare wieder eintreffen.
Anwenden im verborgenen Modus
Um LookFirst im verborgenen Modus zu starten, ist die Befehlszeile in der Verknüpfung um -h zu erweitern.

Einen Doppelklick auf dieses Symbol startet LookFirst im verborgenen Modus.

Alle Vorgaben sind bereits gesetzt, es fehlt blos das Passwort, noch ein Click auf Get Mails und schon werden alle anstehenden E-Mails abgearbeitet.

Laufend werden Statusanzeige und die Zähler für gut
, unbekannt
und schlecht
nachgeführt. Zuletzt erscheint die globale Löschbestätigung für alle gelben
und roten
E-Mails.

Mit OK werden alle unbekannten
und unerwünschten
E-Mails endgültig beim Postdienst gelöscht.
Die E-Mails mit Status grün
verbleiben im Mail-Server und sind zum Abholen bereit.

Eine abschliessende Meldung zeigt die Anzahl der gelöschten E-Mails an. Die Serververbindung wird geschlossen wie auch LookFirst und jetzt startet Ihr vorzugs Mail-Leseprogramm (durch die myReader Verknüpfung definiert), sofern mindestens 1 E-Mail übrig geblieben ist. E-Mails umgehend vom Server entladen, bevor neue, noch ungeprüfte E-Mails sich einschleichen. Sind hingegen mehr als 500 E-Mails beim Postamt, dann erscheint folgende Meldung und danach ist LookFirst erneut aufzurufen bis die Prüfung aller E-Mails abgeschlossen ist.

Eine Report Datei MailRep.txt hat einen Eintrag für jede verarbeitete E-Mail. Diese Datei lässt sich mit Texteditoren öffnen und sichten. Der Import in EXCEL oder Datenbanken ist auch möglich.
Die zweite Datei Maillog.txt enthält die verarbeiteten Kopfzeilen während der Filtrierung der letzten Sitzung. Maillog.txt wird jedesmal überschrieben.
Damit das Leseprogramm gestartet werden kann ist eine Verknüpfung wie folgt herzustellen: Kopieren einer bestehenden Verknüpfung zum Leseprogramm und ablegen im Arbeitsverzeichnis von LockFirst. Der Name dieser Verknüpfung muss auf myReader lauten ohne .lnk weil sonst myReader.lnk.lnk ensteht !

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Information and ordering: André Meystre HB9BIG
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